Chefsache Mensch erscheint im Februar 2020

 

Bald ist es soweit: Mein neues Buch Chefsache Mensch geht an den Start.

Heute bekommst du als Leser meines Blogs den ersten, exklusiven

Einblick in mein neues Buch.

In diesem Artikel findest du das komplette Inhaltsverzeichnis von Chefsache Mensch,

und meinen Lieblingsabschnitt aus dem Buch. Er heißt „Spieglein, Spieglein“…

Doch vielleicht wirfst du zuerst mal einen Blick auf den Buchtrailer von Chefsache Mensch:

 

 

 

Ich muss sagen, ich liebe diesen Trailer! Ich könnte ihn mir wieder und wieder ansehen.

Na gut, ich habe ihn mir schon wieder und wieder angesehen 😉

Doch lass uns jetzt einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis von Chefsache Mensch werfen…

 

 

Chefsache Mensch – Das Inhaltsverzeichnis

 

Einleitung – Perspektivwechsel

 

1 GESCHWINDIGKEIT. In welcher Welt leben wir eigentlich?

Das Ende der Science-Fiction

Gibt es überhaupt noch Arbeit?

Früher war alles besser

Von Mensch zu Mensch

Und jetzt?

 

2 ARBEITGEBERMARKE. Strategie trifft Emotion

Auf gut Glück

Drei Fragen

Darf man das?

Sprechen Sie zu den Menschen!

Laut oder leise?

 

3 PERSÖNLICHKEIT. In welcher Welt leben Sie?

Sie haben immer recht

Die Punkte verbinden

Spieglein, Spieglein

Erfolgreich oder glücklich?

Zu alt fürs erste Mal

 

4 MISSION. Das Geheimnis anziehender Unternehmen

50,1 Prozent

Kaum zu glauben

Auf der Suche

Die frohe Botschaft

Jeder Träumer braucht einen Macher

 

5 MITARBEITER. Macht und Ohnmacht

Was wünschen sie sich wirklich?

Der Lebensunternehmer

Let’s talk about money, Baby!

Führung »On Demand«

Im Zweifel gegen den Kandidaten

 

6 DIGITALISIERUNG. Freund oder Feind des Arbeitgebers?

Der kürzeste Witz

Maschine sucht Mensch

Werden wir alle Produkte?

Alter Wein in digitalen Schläuchen

Selbstzerstörung

 

7 RESÜMEE. Radikale Menschlichkeit

 

Ich hoffe, das Inhaltsverzeichnis macht dich schon einmal ein wenig neugierig

auf die gesamten Zeilen von Chefsache Mensch. Wen dem so ist, bekommst du

in diesem Artikel – wie versprochen – noch meinen Lieblingsabschnitt aus dem

Buch. Er ist das Herzstück von Kapitel 3….

(Du musst dich gedanklich ein bisschen umstellen, da ich meine Bücher,

im Gegensatz zu meinem Blog, in der Sie-Form schreibe… 🙂

 

 

Spieglein, Spieglein

 

 

»Fucking Arsène Wenger? Typisch Arsenal, dass sie den unbekannten Langweiler einstellen«,[i]

echauffierte sich Nick Hornby im Jahr 1996 über die Einstellung des französischen Fußballlehrers

bei seinem Lieblingsklub, dem FC Arsenal. Vorschusslorbeeren sehen anders aus. 22 Jahre und

etliche Titel später wird Wenger mit stehenden Ovationen von den Anhängern des Nordlondoner

Klubs verabschiedet. 22 Jahre sind wahrlich außergewöhnlich in einem Geschäft, in dem der Stuhl

der meisten Trainer bereits zu wackeln beginnt, während die Tinte auf dem Arbeitsvertrag noch trocknet.

Vom Fußball an sich verstehe ich, ehrlich gesagt, zu wenig, um Wengers Leistung zu beurteilen.

Doch ein Zitat von ihm lässt erahnen, warum es ihm möglich war, für einen so langen Zeitraum im

»Haifischbecken Profifußball« erfolgreich zu arbeiten. Es lautet: »Bisher war noch jede Mannschaft,

die ich habe spielen sehen, das Spiegelbild der Persönlichkeit ihres Trainers.«[ii]

 

Eine Erkenntnis, die nicht nur für den Fußball Gültigkeit besitzt, sondern für das ganze Leben.

Menschen spiegeln einander. Ein einfaches und enorm wirkungsvolles Prinzip.

Sie wollen Respekt, also seien Sie respektvoll.

Sie wollen Liebe, also seien Sie liebevoll. Kommt Ihnen das vor wie der viel zitierte

»alte Wein in neuen Schläuchen«? Sie haben recht, diese Erkenntnis ist keinesfalls neu.

Wenn wir jedoch die Weinmetapher einmal zu Ende denken, geht es überhaupt nicht um das Alter

des Weins. Sondern vielmehr darum, dass viele Führungskräfte sich mal einen ausgiebigen Schluck

dieses Tropfens genehmigen sollten – oder besser zwei! Vielleicht würde sich dann endlich

flächendeckend die Erkenntnis durchsetzen, dass es auch in der Wirtschaft um Menschen geht.

Und deren Leistung und Anziehung in erheblichem Maße von der Persönlichkeit ihres Chefs und

seiner emotionalen Intelligenz abhängig sind. Wie gesagt, man hätte auch schon früher darauf kommen

können, was diese Zeilen beweisen: »Demgemäß begnügen sich die Meister damit, als Vorbilder zu

dienen, ohne ihren Willen aufzuzwingen. Sie sind unmissverständlich, ohne zu verletzen, freimütig,

ohne zu drängen, strahlend, ohne zu blenden.«[iii] Diese Zeilen stammen vom chinesischen Philosophen

Laotse, datiert auf das 4. Jahrhundert vor Christus. Heute, über 2400 Jahre später, sind diese

Worte aktueller denn je. Doch wie werden Sie, um bei Laotse zu bleiben, strahlend, ohne zu blenden?

Der schnellste Weg: Stärken Sie Ihre emotionale Intelligenz.

Emotionale Intelligenz ist das, was Herausragende von durchschnittlichen

Führungskräften unterscheidet.

Das Puzzleteil, das anziehende Persönlichkeiten und deren Unternehmen ausmacht. Um dieses Teil

ins Gesamtbild einzusetzen, müssen Sie Ihre Persönlichkeit nicht ändern – was sie auch gar nicht können.

Vielmehr ist es entscheidend, die Stärken Ihrer Persönlichkeit emotional zu betonen und sie somit

gewinnbringend für Ihr Team einzusetzen. Alles, was Sie dafür brauchen, ist Selbstwahrnehmung.

Ehrliche Selbstwahrnehmung! Denken Sie noch einmal daran, was Marken ausmachen. Je deckungsgleicher

Selbstbild und Fremdbild sind, desto stärker sind sie. Für Sie als Personenmarke gilt das gleiche Prinzip.

Wer von seinem Umfeld für einen Typen gehalten wird, der für seine Interessen über Leichen geht,

den bringt seine Selbsteinschätzung des erfolgsorientierten Machers nicht wirklich weiter.

Durch seine Brille betrachtet hat er Erfolg, doch die Wirkung, die er auf Menschen hat, ist für die

Mitarbeitergewinnung geradezu fatal. Extrem dominante Führungskräfte, mit dem Hang zum

Cholerischen, haben auf Ihre Mitarbeiter in etwa die gleiche Wirkung wie die Dementoren auf Harry Potter.

Wenn sie auftauchen, wird es kalt, und sie saugen das letzte Bisschen Glück aus ihren Opfern.

Keine sehr erbauliche Vorstellung. Nichtsdestotrotz sind gerade dominante Persönlichkeiten sehr gute

Führungskräfte. Sie sind häufig äußerst diszipliniert und entscheidungswillig. Sie sind vor allem in der Lage,

auch unangenehme Entscheidungen zu treffen, wenn es für den Gesamterfolg nötig ist.

Es sind Personen, an denen sich Gruppen in schwierigen Situationen orientieren können.

Sie strahlen Energie aus, was für andere Menschen sehr anziehend ist. Gerade für die erfolgsorientierten.

Wenn Sie sich in dieser Beschreibung wiedererkannt haben, fehlt Ihnen zur anziehenden Führungskraft

vielleicht nur noch die entscheidende Prise emotionale Intelligenz. Das heißt: Interessieren Sie sich

für Menschen – für Ihre Emotionen und Probleme.

Fragen Sie nicht, was Ihnen ein anderer Mensch bringt, sondern was Sie ihm bringen.

 

Das ist die grundsätzliche Frage für moderne Führungskräfte. Unabhängig der Persönlichkeit.

Was haben andere davon, dass es Sie gibt? Nutzen Sie Ihre Stärken, um andere besser zu machen?

Wenn Sie dieses Konzept bis zum Ende denken, werden Sie den Nutzen für sich erkennen.

Wenn Sie anderen dabei helfen, das Beste in sich zu entdecken, werden Sie es auch in sich selbst hervorbringen.

Das gilt selbstverständlich für jedweden Persönlichkeitstyp – nicht explizit für den dominanten.

Auch die eher fürsorglichen, gewissenhaften oder initiativen Typen haben besondere Stärken, die sie als

Führungskräfte hervorragend einsetzen können. Dem fürsorglichen Typen ist das Interesse am Mitmenschen

quasi in die Wiege gelegt worden. Für die Atmosphäre im Team ist das grundsätzlich eine tolle Sache.

Fehlt es jedoch an emotionaler Intelligenz, neigen diese Menschen zum Beispiel dazu, bei der kleinsten

Kleinigkeit tief beleidigt zu sein. Was von einem dominanten Typen wie ein Pingpong-Ball abprallt, werfen

Ihnen diese Menschen noch am Sterbebett vor. Bei einer eher gewissenhaften, faktenorientierten Persönlichkeit

brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, dass Sie Ihnen in Ihrer letzten Stunde zwischenmenschliche

Nichtigkeiten vorwirft. Sie sind ihr nämlich gar nicht erst aufgefallen. Gewissenhafte Typen mit wenig

emotionaler Intelligenz sind extrem distanziert. Ihr Verständnis für andere Menschen und deren Emotionen

ist in etwas so gut ausgeprägt wie die Meinungsfreiheit in Nordkorea. Bringen diese Menschen jedoch die

nötigeSelbstreflexion und das Wissen um Ihre Stärken mit, sind sie im Unternehmen die Menschen, die Ideen

formen und strukturieren können. Wohingegen der letzte Typ – der Initiative – der ist, der viele Ideen hat.

Diese Menschen sind häufig begeisterungsfähig und können andere mitreißen und motivieren.

Fehlt bei diesem Typ die emotionale Intelligenz, ist das Ergebnis mitunter ein Selbstdarsteller, der jede

Gelegenheit nutzt, um sich ins Rampenlicht zu setzen. Nicht gerade eine Eigenschaft, die freiwillige

Gefolgschaft und hohe Anziehungskraft fördert.

 

Sie sehen, egal, welcher Persönlichkeitstyp Sie sind, es liegt immer an Ihnen, wie Sie auf Ihre Umgebung wirken.

Das Wissen um die eigene Persönlichkeit, gepaart mit emotionaler Intelligenz, sind die am stärksten

unterschätzten Faktoren in der Mitarbeitergewinnung.

Jedes Unternehmen spiegelt die Persönlichkeit seiner Führungskräfte wider.

Das macht Unternehmen stark anziehend oder bewirkt das genaue Gegenteil.

Es leben derzeit ungefähr 7,6 Milliarden Menschen auf der Erde. Jeder für sich ein Unikat. Uns allen gemein

ist die Tatsache, dass wir Menschen folgen, die sich wirklich für uns interessieren. Gute Leader sind immer

emotional. Sie sind sich ihrer eigenen Gefühle bewusst. Denn erst dann sind sie in der Lage, die Gefühle ihrer

Mitmenschen wahrzunehmen. Diese Führungskräfte werben nicht um gute Mitarbeiter, sie ziehen sie an!

 

[i] http://www.spiegel.de/sport/fussball/arsene-wenger-und-der-fc-arsenal-abschied-vom-vater-der-fussball-moderne-a-1204007.html

[ii] https://www.zitate.eu/author/wenger-arsene

[iii] Laotse: Tao te king: Das Buch vom Sinn und Leben, Nikol 2010

 

 

Mehr ab 18. Februar 2020

 

So, das muss für heute genügen 😉 Ab 18. Februar 2020 ist Chefsache Mensch

dann überall erhältlich.

Wenn du dir die Wartezeit bis dahin noch etwas verkürzen möchtest, kannst

du dir das Hörbuch zu meinem aktuellen Bestseller Die Fachkräfteformel

hier am Ende des Artikels kostenfrei herunterladen….

 

 


 

 

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aktuellen Bestseller „Die F@chkräfteformel“

 

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