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    Die Fachkräfteformel – Eine kleine Entstehungsgeschichte

    Fachkräfteformel

    Die Fachkräfteformel – Wie ging’s los

    Das wichtigste an einem Buchprojekt wie der Fachkräfteformel ist aus meiner Sicht die ultimative Entscheidung dieses Buch wirklich schreiben zu wollen. Laue Vorsätze á la “Ich könnte ja mal…” sind für das Stemmen eines derartigen Projektes definitiv nicht stark genug. Nach meinem ersten Buch “Glücksschmiede Handwerk” hat mir eine gewisse Zeit etwas der “Drive” gefehlt, um mich auf ein neues Buchprojekt einzulassen.

    Warum ich mich diesem Projekt dann dennoch verschrieben habe? Weil ich glaube, dass dieses Buch wirklich etwas verändern kann. Mitarbeitergewinnung ist – gerade für das Handwerk – der entscheidende Zukunftsfaktor. Und damit dieses Thema einige entscheidende neue Impulse bekommt ist dieses Buch entstanden.

    Der erste Schritt

    Wie fängt man eigentlich an? Was ist der erste Schritt? Die wenigsten glauben es, doch als erstes kümmert man sich um den Titel. Das grundsätzliche Thema, die Idee steht fest, dann braucht es einen guten Titel. Und obwohl dieser zunächst einmal als reiner Arbeitstitel geführt wird, tragen meine beiden Bücher ihren Arbeitstitel auch auf dem Cover. Die erste Idee ist meistens die beste ;-)

    Die Findung des Untertitels ist, zumindest für mich, wesentlich schwieriger. Und so hat es bei meinen beiden Büchern viele Versuche und Umformulierungen gegeben, bis der jeweilige Untertitel schlussendlich stand. Der Untertitel für “Die Fachkräfteformel” lautete sehr lange: “Mitarbeitergewinnung für das digitale Handwerk”. Erst kurz vor Abgabe des Manuskripts wurde er nochmal in “Mitarbeitergewinnung für das Handwerk der Zukunft” geändert. Aus meiner Sicht eine gute Entscheidung.

    Ideensammlung

    Der nächste Schritt ist die Aufgliederung des Themas in verschieden Unterkategorien, was gleichbedeutend mit einer Grobstruktur des Inhaltsverzeichnisses ist. Für “Die Fachkräfteformel” hatte ich folgende Unterkategorien:

    • Bestandsaufnahme
    • Emotionen
    • Veränderung
    • Beruf/Arbeit
    • Leidenschaft
    • Motivation
    • Kunden
    • Aufmerksamkeit
    • Einleitung und Ausblick

    Meine anschließende Vorgehensweise ist ziemlich “Old School”: Ich sammle meine Gedanken und Ideen – auf Papier! Ich lege mir zu jeder Kategorie eine kleine Mappe an und sammle dort alle meine Ideen, sowie alles das, was ich in Büchern, Zeitschriften oder dem Internet zu diesem Thema  passendes gelesen habe. Unten auf dem Foto siehst du die Originalnotizen zur Fachkräfteformel. Nach der Sammlung habe ich zu jeder Kategorie zwischen sechs und zehn eng beschriebene Seiten, die außer mir wahrscheinlich nur ein Ägyptologe entziffern kann :-) . Ich weiß, mit Tools wie Evernote o. Ä. lässt sich eine derartige Ideensammlung smarter lösen, doch ich denke am liebsten auf Papier.

    FachkräfteformelFachkräfteformel

    Die erste Form

    Die Ideensammlung die ich jetzt habe, ist nicht nur schrifttechnisch, sondern auch thematisch; sagen wir unordentlich. Zu diesem Zeitpunkt setze ich mich das erste Mal an den Computer und bringe alle Ideen in eine Form. Das heißt, ich fächere jede Kategorie nochmals in Unterpunkte auf und ordne die Ideen und Notizen den jeweiligen Punkten zu. Warum ich das nicht schon vorher mache? Weil sich aus der Denkrichtung meiner einzelnen Notizen häufig Aspekte ergeben, dich ich so noch nicht gesehen habe. Nicht selten wandern Ideen zwischen unterschiedlichen Kategorien hin und her, um am Ende komplett rauszufliegen – alles im Bereich des Möglichen.

    Mit dieser ersten Form entwerfe ich das Inhaltsverzeichnis. Zuerst wieder handschriftlich und später dann in einer Word-Datei. Diese Version ist nicht in Stein gemeißelt, sondern die Formulierungen und auch die Reihenfolge können sich während des Schreibens noch ändern – und sie tun es auch ;-)

    Die erste Zeile

    Erst nach dieser ganzen Vorarbeit schreibe ich die erste Zeile. Ohne diese Struktur und die Gewissheit viele gute Ideen und Ansätze gesammelt zu haben, könnte ich auch nicht anfangen – ich würde mich nicht gut fühlen. Der eigentliche Schreibprozess ist für mich hauptsächlich eine Frage der Disziplin, womit wir wieder am Anfang dieses Artikels wären. Nur wer sich wirklich seinem Projekt verschreibt zieht es auch durch. Ich persönlich kann nicht länger als drei Stunden am Stück konzentriert schreiben. Meistens nutze ich dafür die Morgenstunden. “Die Fachkräfteformel” ist größtenteils in den Sommermonaten entstanden, weshalb ich auch Abends auf der Terrasse den ein oder anderen Absatz geschrieben habe.

    Ist der letzte Punkt gesetzt führt mein Weg in den Copy-Shop. Ich brauche das Geschriebene wieder auf Papier. Ich lese mein Manuskript vollständig durch und mache mir am Rand Notizen, die ich anschließend in die Word-Datei einarbeite. Du ahnst es wahrscheinlich, danach folgt wieder ein Ausdruck – in zweifacher Ausführung. Einer für mich und einer für meinen Papa. Mein Papa ist sozusagen mein “Vorleser”. Erst nach dieser Kritikrunde und weiteren Anpassungen ist das Manuskript für mich fertig und geht an den Lektor. Der Papierstapel den ich bis dahin produziere hab’ ich dir ebenfalls mal fotografiert. :-)

    Fachkräfteformel

    Jetzt geht die Arbeit los…

    Die Fertigstellung des Manuskriptes ist leider nicht das Ende der Arbeit sondern vielmehr der Beginn. Eine Tatsache, die ich bei meinem ersten Buch als Neu-Autor schmerzlich lernen musste. Insbesondere die Lektoratsphase kann viele schmerzliche und arbeitsaufwendige Momente hervorbringen, die das Buch am Ende allerdings immer besser machen. Außerdem beginnt jetzt die heiße Phase der Vermarktung. Ein Buch bringt schließlich nur dann etwas, wenn es jemand liest.

    Während ich diese Zeilen schreibe, hat die Marketingmaschine für “Die Fachkräfteformel” bereits Fahrt aufgenommen. Es wird viele tolle Aktionen rund um den Start des Buches geben. Kostenlose Hörbücher, Gutscheine für den Onlinekurs, Vortragstouren usw.

    Wenn du nichts verpassen möchtest, dann trage dich doch in meine Infoliste zum Buch (siehe unten) ein.

    Ich hoffe dir hat dieser kleine Einblick in die Entstehung meines neuen Buches gefallen und ich konnte dich ein bisschen neugierig machen….


     

    Die Fachkräfteformel – Mitarbeitergewinnung für das Handwerk der Zukunft

    Ab 20. Februar 2018 erscheinen das Buch und der Onlinekurs “Die Fachkräfteformel”!

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    2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    1. Hallo Jörg, ich habe Deinen Beitrag mit sehr viel Interesse gelesen, weil ich genau in dieser Phase bin: Ich-will-ein-Buch-schreiben! Gedanklich bin ich 1:1 auf Deiner Linie – ich arbeitet im Vorfeld genauso. Ich mache mich aber (so glaube ich) zu viele Gedanken, ob mein Buch überhaupt Leser/innen finden wird, ob ich den langen Weg bis zum fertigen Buch durchhalte, ob ich fehlerfrei bin, wer meine Partner sein werden (Querlesen, Druck, Layout, Vermarktung…), ob ich mich lächerlich mache und was ist, wenn mir die Lust beim Schreiben vergeht…? Viele Fragen, Ängste, Nöte – und ich hoffe nur, dass so ist wie vor “dem-ersten-Mal”: Einfach machen! Einfach drauf los! Einfach Mensch sein!

      • Jörg Mosler

        Hallo Ludger,
        sorry wegen der verspäteten Antwort :-(
        Ja, vollkommen richtig…”einfach machen” lautet die Devise.
        Obwohl ein paar Gedanken im Vorfeld natürlich auch nicht schaden können ;-)
        Aus meiner Sicht der wichtigste:
        Mach’ dir Gedanken über deinen “Idealen Leser” – wer genau soll das Buch lesen?
        Also nicht ob, sondern wer! Das ist für die Schreibphase sehr wichtig. Wenn du das
        Gefühl hast abzuschweifen, dann stelle dir deinen idealen Leser vor und frag’ dich, wie
        er das Ganze sehen würde…
        Viel Erfolg beim Schreiben – bin schon gespannt… :-)

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