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    WhatsApp, Messenger & Co. in der Mitarbeitergewinnung einsetzen

    whatsapp

    Warum überhaupt WhatsApp?

    Grundsätzliche Frage: Warum solltest du WhatsApp oder andere Messaging-Dienste in der Mitarbeitergewinnung – oder sagen wir besser in deiner gesamten Unternehmenskommunikation – einsetzen?

    Die Antwort besteht aus drei großen Schlagworten:

    1. Nutzerzahlen
    2. Öffnungsraten
    3. Klickraten

    1. Nutzerzahlen

    Messaging-Dienste wie WhatsApp oder der Facebook-Messenger sind extrem weit verbreitet. Fast jeder Smartphone-Besitzer nutzt sie. Besonders bei Jugendlichen, also den zukünftigen Mitarbeitern deines Unternehmens, ist die Nutzung extrem hoch. Laut statista.com gaben 89% der 18-19 jährigen an, dass WhatsApp ihre wichtigste App ist. Den Facebook-Messenger lässt die App damit weit hinter sich, was später noch Thema sein wird.

    2. Öffnungsraten

    E-Mails können schon mal ein paar Tage ungelesen im Postfach verweilen, bei Messaging-Nachrichten passiert das höchst selten. Diese werden in der Regel schnell – meistens sofort – geöffnet! Das heißt, sie sind prädestiniert, um dir in der Kommunikation mit potentiellen Mitarbeitern und Azubis zu helfen.

    Zum Vergleich: Die durchschnittliche Öffnungsrate von werblichen Mails liegt bei ca. 23%, die der Messaging-Dienste bei über 90%! Klarer Sieg nach Punkten würde ich sagen…. ;-)

    3. Klickraten

    Zur Erklärung: Die Klickrate gibt an, wieviel Prozent der Nachrichtenempfänger tatsächlich eine Aktion (z. B. einen Klick auf einen Link) vornehmen. Hier ist der Vorsprung der Messaging-Dienste gegenüber der Mail ebenfalls deutlich: Die durchschnittliche Klickrate bei Mailings beträgt ca. 3%, bei WhatsApp und Co. beträgt sie über 30%!

    Die Zahlen sprechen also eine deutliche Sprache, jetzt sehen wir uns an, wie du WhatsApp und Co. für dich einsetzen kannst und was zu beachten ist.

    Geheimwaffe Chatbot

    Du hast beim Einsatz von Messaging-Diensten im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl. Möchtest du sie dir ersparen bleibt dir nur, beide großen Plattformen, also WhatsApp und Facebook-Messenger, zu nutzen.

    Grundsätzlich kein Problem, doch wenn die Kommunikation umfangreicher wird, solltest du dir Gedanken über die Automatisierung machen und einen Chatbot einsetzen. Ein Chatbot (Roboter) kommuniziert automatisch, gemäß deiner Einstellung, mit deinen potentiellen neuen Mitarbeitern und Azubis (…natürlich auch mit Kunden). Das hat für dich den großen Vorteil, dass du nicht ständig selbst Nachrichten tippen musst oder einen Mitarbeiter dafür bezahlen musst es zu tun. Spätestens jetzt solltest du genau abwägen, was du wirklich brauchst und was sinnvoll für dich ist.

    Die Überlegungen:

    Wen willst du erreichen? WhatsApp hat in Deutschland wesentlich höhere Nutzerzahlen als der Facebook-Messenger. Darüber hinaus ist Facebook bereits ein Tool für “Ältere”. Ja, ich weiß es ist hart, aber ich gehöre auch zu den “Älteren” ;-). Wenn du also junge Leute erreichen möchtest, sollte deine Wahl auf WhatsApp fallen. Die folgende Grafik zeigt dir den deutlichen Vorsprung von WhatsApp:

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    Grafik statista.com

    Was willst du investieren? Die Investitionsfrage stellt sich sowohl zum Thema Geld, als auch zum Thema Zeit. Für den Facebook-Messenger gibt es viele gute und zum Teil sogar kostenlose Programme, um einen tollen Chatbot zu bauen. Da ist man relativ schnell drin und hat die volle Bandbreite an Möglichkeiten. Ich persönlich nutze “Manychat” und habe für meine Kunden (die sind vom Alter her auf Facebook ;-) ) einen Chatbot (“5 Tage-Challenge für die Mitarbeitergewinnung im Handwerk”) erstellt, der hervorragend funktioniert. Du kannst es gerne mal ausprobieren: KLICKE HIER und sende mir im Messenger das Wort –> Los

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    Eine Alternative zu “Manychat” wäre zum Beispiel der Anbieter “Chatbo”. Für WhatsApp sehen die Möglichkeiten eher mau aus. Ich kenne nur einen Anbieter der eine einfach bedienbare Lösung anbietet und das ist Whatsbroadcast. Ganz ehrlich: Die Möglichkeiten und Funktionen dieses Tools sind genial, einfach und vor allem auf dem Markt einzigartig. Nach dem Gesetz der Marktwirtschaft heißt das: das Ganze ist nicht wirklich günstig. Du musst schon wirklich viel Traffic auf deinem WhatsApp-Bot haben, damit sich diese Investition lohnt. Was also tun? Auf den Facebook-Messenger setzen und die “jungen” Leute links liegen lassen? WhatsApp nutzen und alles was kommt selbst beantworten? Geld für eine teurere Lösung investieren?

    Die Alternative

    Bevor du jetzt schon anfängst dir den Kopf zu zerbrechen, es gibt noch eine Möglichkeit! Darauf aufmerksam gemacht hat mich Michael Elbs. Seines Zeichens ausgewiesener WhatsApp-Spezialist (Kurse von Michael findest du hier >>). Es gibt eine App, die automatische Antworten per WhatsApp versendet –> Autoresponder für WhatsApp. Theoretisch besitzt sie die gleichen Möglichkeiten wie die Lösungen für den Facebook-Messenger. Ich sage theoretisch, denn die Bedienung – gerade für komplexere Anwendungen – ist nicht ganz einfach. Aber um einen einfachen, kostenlosen(!) und dennoch extrem wirkungsvollen, kleinen Chatbot für deine Kandidaten zu erstellen ist die App genial.

    Was du damit alles machen kannst zeige ich dir in diesem Video:

    !! Hier kannst du den Bot selbst ausprobieren >> 

     

    Ein Chat ist kein Geschäftsbrief

    Wie du gesehen hast, ermöglicht dir die App rund um die Uhr mit deinen Kandidaten zu kommunizieren – einfach genial! Du kannst ihnen dein Unternehmen vorstellen und sie gezielt neugierig machen auf dein Unternehmen.

    Wenn du den Bot selbst einmal ausprobieren möchtest, dann KLICKE HIER >>

    Wie du im Video gesehen hast, ist die Kommunikation in einem Chat locker und zielgerichtet. Spreche die Kandidaten in deinem Chatbot also nicht an, als würdest du Ihnen einen Geschäftsbrief schreiben. Verwende die Sprache die zu dir und deinem Unternehmen passt und die du auch im täglichen Miteinander verwenden würdest. Um das Ganze aufzulockern kannst du, wie im Video gesehen, auch gerne Emojis in die Konversation einbauen. Diese kleinen Symbole eignen sich auch hervorragend dafür, um Passagen hervorzuheben oder zu kennzeichnen. Bei einem Telefonsymbol weiß z. B. jeder gleich worum es geht.

    Wie kommen die Kandidaten denn in meinen Bot?

    Berechtigte Frage! Ich würde dir empfehlen den WhatsApp- und/oder Messenger-Kontakt direkt auf deiner Homepage, idealerweise auf der Karriereseite, prominent zu platzieren. Am besten mit dem Hinweis “Nimm’ hier Kontakt auf” oder “Schreib’ uns gerne bei Fragen” o. ä. Dein großer Vorteil: Gerade bei jungen Leute ist es viel wahrscheinlicher, dass sie dieses Angebot annehmen, als das sie anrufen oder mailen. Und das ist die wichtigste Hürde für dich! Du musst erreichen, dass deine Kandidaten wirklich mit dir in Kontakt kommen.

    Was sonst alles auf eine gute Karriereseite muss beschreibe ich dir in diesem Blogartikel: “Karriereseite  – 5 Beispiele, wie du dein Unternehmen perfekt präsentierst”

    Karriereseite

    Genau hinschauen!

    Wie immer im Leben hat jede Sache zwei Seiten. So einfach und wirkungsvoll die Kommunikation über Messaging-Dienste in der Mitarbeitergewinnung ist, so undurchsichtig ist derzeit die Lage bezüglich des Datenschutzes. Eine 100%-ige Sicherheit hast du im Grunde nur noch, wenn du komplett offline bist – aber wer will das schon? Daher mein Tipp: Schau genau hin, wenn du WhatsApp und Co. einsetzt. Kläre die Leute immer darüber auf was passiert und kontrolliere, dass deine Datenschutzerklärung auf dem neuesten Stand ist.

    (Wichtiger Hinweis: Das ist keine Rechtsberatung und spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder!!)

    Fazit: WhatsApp in der Mitarbeitergewinnung

    Aus meiner Sicht überwiegen die Vorteile der Kommunikation über WhatsApp die Nachteile. Insbesondere, wenn du mit so einfachen Möglichkeiten eine so starke Lösung erstellen kannst. Ich gehe davon aus, dass sich die Kommunikation mit Unternehmen – als Arbeitgeber und Anbieter – über Messaging-Dienste immer weiter steigern wird. Daher ist zu hoffen, dass die Anbietervielfalt von einfacher Chatbotsoftware ebenfalls zunimmt – wir werden sehen…


     Karriereseite

     

     

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