Arbeitgeber ist nicht gleich Arbeitgeber

Die meisten Arbeitgeber haben derzeit alle das gleiche Problem: sie finden keine neuen Mitarbeiter.

Und mit neuen Talenten sieht es auch eher mau aus.

Auf der anderen Seite gibt es auch Unternehmen, die dieses Problem nicht, oder nur sehr bedingt, kennen.

Das Bemerkenswerte dabei: es gibt diese Unternehmen in jeder Branche und jeder Größe.

Die Frage ist, was diese Unternehmen von den erstgenannten unterscheidet. Was machen diese

Firmen richtig? Oder anders gefragt: Was machen sie nicht falsch?

In diesem Artikel möchte ich dir die fünf Dinge aufzählen und erklären, die diese wirklich anziehenden

Arbeitgeber niemals tun würden. Los geht’s…

 

Arbeitgeber „NO GO“ #1: Emotionen unterschätzen

Allein beim dem Wort „Emotion“ steigen viele Chefs/Führungskräfte schon aus.

„Wir machen hier Business! Was sollen wir da mit Emotionen?“

Genau da liegt der große Denkfehler! Egal welches Geschäft du betreibst, du machst es für Menschen

und mit Menschen. Vielleicht kennst du meinen „Leitspruch“:

„Mitarbeiter gewinnen heißt Menschen gewinnen.“

Und Menschen werden nunmal von Emotionen angetrieben und angezogen. Und das hat nichts mit

Esoterik oder Räucherstäbchen zu tun. Dieser Umstand ist neurowissenschaftlich erwiesen!

Das soll übrigens nicht heißen, dass du jetzt unter die Gehirnforscher gehen musst, um eine gute

Führungskraft zu sein. Mir geht es darum, dass du dich als Chef oder Führungskraft mit Menschen

beschäftigst und dich für sie interessierst. Wirklich anziehende Arbeitgeber tun das – alle!

Es ist wahrscheinlich ihr größtes Alleinstellungsmerkmal!

 

Arbeitgeber „NO GO“ #2: Kommunikation unterschätzen

Wer nur Business macht, hat natürlich keine Zeit, um Kommunikation zu betreiben.

Mit Kommunikation ist übrigens sowohl die interne, als auch die externe Kommunikation gemeint.

Diese Kommunikation als Arbeitgeber zu unterschätzen bzw. zu vernachlässigen ist schlicht und ergreifend

fatal! Nachdem es auch in Punkt #3 um die externe Kommunikation geht, bleiben wir hier einmal bei

der internen Kommunikation. Der Kommunikation mit deinen Mitarbeitern. Solange nicht unsere gesamte

Arbeit von Robotern erledigt wird, solltest du als Arbeitgeber Kommunikation weit oben auf

deine Prioritätenliste setzen. Das nette Wort zwischendurch, ein Schulterklopfen oder „nur“ ein Lächeln,

sind mitunter mehr wert, als so manche Gehaltserhöhung, die meistens nach drei Monaten wieder

vergessen ist. Wenn du dich etwas ausführlicher mit der internen Kommunikation als Arbeitgeber

beschäftigen möchtest, empfehle ich dir meinen Artikel zum Thema „Mitarbeitergespräche“.

 

Arbeitgeber „NO GO“ #3: Das Internet unterschätzen

Nur der Vollständigkeit halber: Natürlich ist mir bewusst (dir hoffentlich auch), dass du das Internet

auch sehr gut für die interne Kommunikation nutzen kannst. Nicht ausschließlich(!), aber es kann vieles

für dich erleichtern. In diesem Punkt geht es mir allerdings mehr um die Möglichkeiten

der externen Kommunikation, die das Netz dir bietet. Viel zu viele Unternehmen unterschätzen diese

Möglichkeiten. Dabei sind sie ein wahres Geschenk für dich. Das größte Problem vieler Unternehmen

liegt in ihrer Unbekanntheit.

Die Gleichung ist einfach: „Wer dich nicht kennt, kann nicht für dich arbeiten.“

Das Internet und Social Media bieten dir so viele Möglichkeiten, um dich, dein Unternehmen und

deine Arbeitsplätze zu präsentieren. Nutze sie! Erste Frage hierzu:

Hast du eine Webseite, auf der du dich als Arbeitgeber präsentierst?

Wenn ich diese Frage in meinen Vorträgen stelle, liegt die Trefferquote zwischen 1 – 5%

(5% nur an wirklich guten Tagen! 😉 )

Das heißt: die wenigsten Unternehmen sind im Netz als Arbeitgeber(!) greifbar.

Wenn es auch bei dir so ist, solltest du das schnellsten angehen.

Ein paar Anregungen liefert dir mein Artikel zum Thema „Karriereseite“.

 

Arbeitgeber „NO GO“ #4: Die Kunden unterschätzen

Mitarbeitergewinnung und Kunden? Wie soll das denn zusammen passen? Hervorragend!

Überlege mal: Kunden sind die mit Abstand größte Gruppe von Menschen, die mit deinem Unternehmen

in Kontakt kommt. Somit sind sie dein größter Multiplikator – für dein Unternehmen und selbstverständlich

auch für dich als Arbeitgeber. Die wenigsten Unternehmen setzen das wirklich strategisch zu ihrem Vorteil ein,

um Mitarbeiter und Talente für sich zu gewinnen. Dabei ist das Prinzip sehr einfach und häufig auch mit wenig

Aufwand und wenig finanziellen Mitteln in die Tat umzusetzen. Du brauchst nur etwas, das über die Erwartung

deines Kunden hinausgeht. Das können Kleinigkeiten sein (siehe Punkt #5).

Genau das sind die Dinge, aus denen gute Geschichten entstehen. Geschichten, die am Kaffeetisch,

beim Fußballtraining oder noch besser, im Internet erzählt werden.

Daraus entsteht eines der kostbarsten „Güter“, die es in der Mitarbeitergewinnung gibt:

Aufmerksamkeit! (siehe Punkt #3).

Gerade wenn du als Arbeitgeber wahrgenommen werden möchtest, solltest du soviel wie möglich davon

erzeugen. Und deine Kunden sind ein extrem wichtiger Baustein dafür…

 

Arbeitgeber „NO GO“ #5: Die Kleinigkeiten unterschätzen

Im Grunde steckt dieser fünfte Punkt in allen vorangegangen bereits drin – besonders in Punkt #4.

Ich möchte ihn dennoch explizit betonen.

Dauerhaft erfolgreiche Mitarbeitergewinnung besteht nicht aus einer Aneinanderreihung gigantischer

Werbekampagnen. Vielmehr ist sie die Summe der Kleinigkeiten, auf einem stabilen Fundament aus

Überzeugungen. Da wir leider nie wissen, welche Kleinigkeiten am Ende den Ausschlag geben, ist es

für dich als Arbeitgeber wichtig, auf diese Kleinigkeiten besonderes Augenmerk zu legen.

Das Lächeln am Morgen, das tolle Erlebnis in der Instagram-Story, das überraschende Präsent für

den Kunden usw. usw.

Ja, das ist natürlich Arbeit. Ich habe auch nie behauptet, Mitarbeitergewinnung wäre ohne Fleiß möglich.

Doch für diese Kleinigkeiten – egal an welcher Stelle – bekommst du enorm viel zurück.

Nicht „nur“ neue Mitarbeiter….

 

Arbeitgeber „NO GO’s“ – Das Fazit

Wie du siehst, sind es keine wirklich komplizierten Dinge, die attraktive Arbeitgeber anders machen.

Sie fokussieren sich lediglich auf Dinge, die die meisten Unternehmen unterschätzen.

Ihr Hauptfokus liegt dabei auf der entscheidenden Komponente in der Mitarbeitergewinnung: den Menschen!

 


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