Lieber Hörsaal als Ausbildung im Handwerk

Es ist ein Dienstag Abend: Ich sitze mit meinem Laptop auf dem Schoß auf der Couch. Ich arbeite und lasse mich nebenher ein bisschen vom Fernseher berieseln. Ich mach‘ das ganz gerne 😉
Beim Zappen bleibe ich bei einer Talkrunde hängen. Vier Personen diskutieren darüber, warum so viele junge Menschen lieber in den Hörsaal gehen, als eine Ausbildung im Handwerk zu machen. Unter den Vieren, neben einer Ministerin und einem Professor, auch eine Vertreterin des Handwerks – Stellvertretende Landesinnungsmeisterin. Sie ist mir durchaus sympathisch und kommt gut rüber. Leider verwendet sie für meinen Geschmack etwas zu häufig die Wörter „Wir fordern…“, und zu selten „Wir müssen selbst…“, aber gut. Sie erzählt, dass sie auch aktiv in die Schulen gehen, um für das Handwerk zu werben. Ich finde das grundsätzlich sehr gut. Ich beschließe spontan, der Frau zu schreiben, um sich über eine Zusammenarbeit auszutauschen. „Berufsorientierung“ und „Mehr Aufmerksamkeit für das Handwerk“ sind schließlich meine Kernthemen.

Finde den Fehler

Ich google ihren Namen und finde auch ihr Unternehmen. Es hat keine Webseite! Eine Mailadresse ist auch nicht zu finden. FINDE DEN FEHLER!
Wir diskutieren ernsthaft darüber, mehr junge Menschen für das Handwerk zu gewinnen und unsere „Wortführer“ haben keine Webseite für ihr Unternehmen? FINDE DEN FEHLER!
Wir möchten für unsere Unternehmen junge Menschen im Jahr 2017 anziehen und viele unserer Unternehmen befinden sich in ihrer Art zu denken, zu kommunizieren, Menschen zu verstehen etc. im Jahr 2000 oder noch viel früher? FINDE DEN FEHLER!
Ja, auch ich halte es für richtig, dass die Ausbildung und insbesondere die Ausbildung im Handwerk in den Schulen mehr Gewicht bekommt. Doch jetzt mal unter uns: Stelle dir bitte 30 junge Menschen zwischen 15 und 18 Jahren vor. Vielleicht denkst du kurz noch an dich, als du in diesem Alter warst. Hätte es dich überzeugt, wenn dir jemand in der Schule das Berufsbild eines bestimmten Berufes sachlich erläutert hätte? FINDE DEN FEHLER!

Schneller Erfolg

Ich glaube, wir denken was die Begeisterung von jungen Menschen für eine Ausbildung im Handwerk angeht, viel zu sehr in Fakten. Mein Thema ist das Nutzen von Emotionen für unsere Unternehmen. Und gerade bei jungen Menschen ist das unglaublich wichtig. Sie sind noch keine voll ausgereiften Persönlichkeiten. Sie wünschen sich Halt und Orientierung. Nicht umsonst vertraut ein Großteil der Jugendlichen bei der Berufswahl auf den Rat der Eltern.
Daher möchte ich dir in diesem Artikel sechs Tipps geben, um die richtigen Emotionen in jungen Menschen zu triggern.
Eine kleine Warnung vielleicht vorne weg: Du wirst damit nicht über Nacht zum Talentmagneten. Das ist ein Prozess. Auch Weltstars, die scheinbar über Nacht berühmt geworden sind, wissen, dass hinter dem Ruhm viel Arbeit steckt.
Harry Belafonte wird heute noch folgendermaßen zitiert:

„Ich habe 30 Jahre gebraucht, um über Nacht berühmt zu werden.“ 😉

Also, es lohnt sich jetzt loszulegen, denn es wird ein weiter Weg, die Ausbildung im Handwerk wieder flächendeckend attraktiv zu machen!

6 Tipps, um junge Menschen anzuziehen

Bevor du dir diese Tipps durchliest, bedenke bitte noch: Entscheidend ist, was in deinem Unternehmen passiert. Allgemeine Berufskampagnen und die Arbeit an Schulen sind eine nette Sache, doch der entscheidendste Faktor bist du als Unternehmerpersönlichkeit!
Wie sagte Adi Preißler so schön: „Entscheidend ist auf’m Platz!“
So, jetzt geht’s aber los:
Tipp #1 – Social Proof durchbrechen
Stelle dir bitte vor, du lebst vor 50.000 Jahren. Du ziehst gerade mit deinen Jagdgefährten durch die Weiten der Steppe auf der Suche nach Beute. Ihr seid fünf bewaffnete Jäger. Plötzlich, und praktisch wie aus dem Nichts, rennen deine vier Gefährten los. Was tust du?
Du rennst ebenfalls los! Dieser Reflex ist überlebenswichtig und daher tief in uns verankert. Wir passen uns Gruppenverhalten an, häufig ohne es zu hinterfragen. Du glaubst, dass das heute keine Rolle mehr spielt? Dann schaue dir bitte bevor du weiterliest, dieses Video an:

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Siehst du, wie stark das „Social Proof“-Phänomen wirkt. Wir folgen der Gruppe, auch wenn wir das Verhalten nicht verstehen und auch keinen wirklichen persönlichen Vorteil daraus ziehen.
Was will ich dir nun damit sagen? Du musst folgendes verstehen: Das Zugehörigkeitsgefühl ist die stärkste Emotion die wir Menschen kennen. Wir tun so gut wie alles, um Teil einer Gruppe zu sein und es zu bleiben.
Wenn nun alle im Freundeskreis deines potenziellen Wunschkandidaten auf die Uni gehen, musst du ihn/sie emotional erreichen, um das „Social-Proof“-Phänomen zu überwinden. Es fühlt sich gut an, der Gruppe zu folgen. Das Gehirn sagt „Ja“ dazu. Wenn du möchtest, das ein junger Mensch sich dennoch für eine Ausbildung im Handwerk entscheidet, musst du ihm/ihr emotionales Futter für diese Entscheidung geben. Das Wichtigste: Zeige ihm/ihr die starke neue Gruppe, an die er/sie Anschluss bekommt. Wie gesagt, das Zugehörigkeitsgefühl ist extrem stark. Weitere gute Argumente zeige ich dir in den folgenden Tipps.
Tipp #2 – Inspiration
Hast du beim Stichwort „Überzeugen“ gerade an Geld gedacht? Solltest du versuchen, den Schmerz des Zugehörigkeitsverlustes mit Geld zu betäuben? Machen wir uns nichts vor, Geld spielt im Berufsleben eine wichtige Rolle und ich komme noch zu diesem Thema. Doch ein stärkeres Band als das des Geldes, ist das Band der Inspiration.
Welche Inspiration? Die Inspiration die von deiner Persönlichkeit, deinem Team und dem Sinn deines Unternehmens ausgeht! Die stärkste Anziehungskraft auf einen Menschen strahlen immer noch andere Menschen aus. Gerade junge Menschen suchen nach Orientierung. Bist du selbst inspiriert? Hast du für dein Unternehmen eine größere Aufgabe definiert, als einfach nur Dächer, Bäder, Fußböden irgendwie an den Mann/die Frau zu bringen? Nein? Ganz ehrlich, du kannst nicht erwarten, dass du jemanden für dein Unternehmen gewinnen, also inspirieren kannst, wenn du selbst nicht inspiriert bist. Dann geht es nur über Geld. Den „Schmerz“ mit Geld betäuben. Kannst du mehr zahlen als alle Anderen? Wenn nicht brauchst du zusätzliche Argumente. Die emotionalen Grundbedürfnis dahinter, sind der Wunsch nach Bedeutung und der Wunsch für andere einen Beitrag zu leisten. Dieser Wunsch ist übrigens stark mit dem Wunsch der Zugehörigkeit verknüpft.
Was ist der tiefere Sinn deines Unternehmens? Was ist das Warum? Was ist der Beitrag den ich leisten kann, wenn ich mich dir anschließe? Kennst du die berühmte „I have a dream“-Rede von Martin Luther King? Wäre diese Rede ebenso berühmt und erfolgreich geworden, wenn er gesagt hätte „I have a plan“? Wohl kaum! Die Menschen wurden von diesem Bild, dieser Vision eines besseren Amerika mitgerissen. Das hat sie in einem Gedanken vereint.
Du musst mit deinem „Warum“ nicht zwingend die Welt verändern. Doch wenn du selbst nicht inspiriert bist, wirst du auch andere niemals inspirieren. Unterschätze das niemals!
Tipp #3 – Selbstvertrauen
Es ist im Grunde eine einfache Sache: Die meisten jungen Menschen erreichst und gewinnst du, in dem du ihr Selbstvertrauen stärkst. Ihr Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten und Stärken. Ihr Selbstvertrauen in ihre Persönlichkeit und ihre eigene Entscheidung. Klingt banal, ist es aber nicht.
Es gibt in meinem Berufsorientierungsvortrag „Meisterstück“ eine Sequenz, wo ich allen Zuhörern folgende „Aufgabe“ stelle:

„Wer von euch glaubt, dass er ein großes Talent besitzt, der steht jetzt bitte auf.“

Wie viele stehen auf? In der Regel niemand! Ein Raum voller junger Menschen, von denen keiner genug Selbstvertrauen in seine eigenen Fähigkeiten mitbekommen hat, um an dieser Stelle aufzustehen? Zugegeben, ein bisschen „Social Proof“ ist an dieser Stelle auch mit dabei. Doch es zeigt, dass das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bei den Meisten sehr gering ist. Fast alle wissen, was sie nicht gut können, und bekommen es mit dem Zeugnis, im halbjährlichen Rhythmus schwarz auf weiß aufgezeigt.

Das heißt für dich: wenn du es schaffst, jungen Menschen bei ihrer Ausbildung im Handwerk Selbstvertrauen zu geben, wird dir das einen Ruf wie „Donnerhall“ einbringen. Natürlich musst du es auch geschickt vermarkten 😉

Gute Vermarktungsstrategien dafür, findest du in diesem Artikel >>

Sprich mit jungen Menschen über ihre Talente und ihre Wünsche. Geht gemeinsam auf die Suche nach den einzigartigen Talenten, die in Jedem von uns schlummern und entwickelt sie gemeinsam weiter. Zur Talentfindung gibt es übrigens ein Video auf meinem YouTube-Kanal

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Arbeite auch daran, einem jungen Menschen sofort einen sicheren Halt in deinem Unternehmen zu geben. Das ist für sein Selbstvertrauen und somit für seine Leistung extrem wichtig. Versetze dich bitte noch einmal in diese Situation: Du bist 15 oder 16 Jahre alt und triffst auf einen Schlag zehn fremde Menschen. Du wirst mit einer Situation konfrontiert, die du so noch nie erlebt hast. Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, um hier Sicherheit zu vermitteln.

Beispielhaft empfehle ich dir dazu diesen Blogartikel von mir >>

Tipp #4 – Projekte an Schulen
Die Aktivitäten an Schulen nehmen immer mehr zu. Die verschiedensten Berufsverbände, aber auch einzelne Firmen betreiben hier gezielt Aufklärungsarbeit. Sie stellen ihre Berufe und alles was dazu gehört im Unterricht vor. Immer häufiger präsentieren auch Auszubildende ihre Berufe was mit Sicherheit dazu beiträgt, die Schüler auch zu erreichen. Ich finde diese Projekte sind grundsätzlich sehr gute Sache, möchte an dieser Stelle allerdings auf vier Haken hinweisen, die das Ganze aus meiner Sicht hat:

  1.  Die Eltern als wichtige Zielgruppe werden wenig bis gar nicht erreicht.
  2. Wie hoch ist das Interesse eines jungen Menschen für eine faktenlastige Präsentation von Berufsbildern? Denke bitte nochmal an dich zurück, als du 15 oder 16 Jahre alt warst. Worin lagen deine größten Interessen? Berufe und deren Inhalt? Oder waren es vielleicht doch Jungs/Mädels, Partys und Spaß?
  3. Im Onlinemarketing sagt man, dass es sieben Kontakte braucht, um einen Interessenten zum Kunden zu machen. Bei der Berufswahl ist das nur wenig anders, denke ich. Es schlägt bei einer Präsentation nicht plötzlich der Blitz im Kopf eines jungen Menschen ein und er trifft seine Berufsentscheidung. Dafür ist dauerhafte Ansprache nötig! Der Zielgruppe entsprechend zum Beispiel über WhatsApp-Kampagnen. Hierzu gibt es demnächst ein Experteninterview mit Michael Elbs in meinem Podcast.
  4. Diese Präsentationen zielen alle auf das „WAS“ ab. Was beinhaltet dieser Beruf. Nach dem Motto: Du musst dir ja ohnehin einen Beruf suchen, warum also nicht unseren? Den tiefen Kern des Arbeitens und was es so besonders und wertvoll macht, haben 99,99% aller jungen Menschen, die derartige Präsentationen zu hören bekommen, leider noch nie gehört.

Es geht aus meiner Sicht zuerst einmal darum, junge Menschen, zusammen mit ihren Eltern in die Lage zu versetzen, eine gute Berufsentscheidung treffen zu können. Das „WARUM“ hinter dem „WAS“ zu klären. Was sind denn die Parameter für ein glückliches und erfolgreiches Berufsleben und wie möchte ich sie für mich gewichten? Ein wesentlicher Faktor für viele junge Menschen ist dabei übrigens Spaß. Auf „meistertipp.de“ wurde hierzu kürzlich eine Studie veröffentlicht >>
So lange viele von uns selbst glauben, dass Arbeiten nur(!) ein Tausch von Zeit gegen Geld ist, werden auch Berufsentscheidungen junger Menschen hauptsächlich nach diesem Muster ablaufen. Wie kann ich mit so wenig Einsatz wie möglich, so viel wie möglich für mich rausholen. Das viele Handwerksberufe dabei auf der Strecke bleiben, ist wenig verwunderlich.
Tipp #5 – Abwechslung und Bedeutung
Wie wäre es, wenn du deine nächste Stellenanzeige für eine Azubistelle mal mit dieser Hauptüberschrift versiehst:

„Möchtest du YouTube-Star werden?“ 

Die Aufmerksamkeit dürfte ungleich höher sein, als mit deinem Standardtext. Was ist der Hintergrund: Lass‘ deinen Azubi doch tun, was er ohnehin tut – online kommunizieren. Stell‘ ihm das Equipment zur Verfügung und lass‘ ihn über seine Ausbildung berichten. Mit kleinen Videos, Bildern etc. Macht ein gemeinsames Projekt daraus. Ich hätte da auch noch eine etwas ungewöhnliche Frage für das Einstellungsgespräch:

„Wie viele Follower hast du eigentlich auf Instagram?“

Das ist direkter „Zugriff“ auf deine Zielgruppe für eine Ausbildung im Handwerk. Also warum lässt du deinen Azubi nicht authentisch über seine Ausbildung berichten. Gib‘ ihr/ihm Zeit und Mittel dafür. Gib‘ ihm Projekte an denen er wachsen und über die er berichten kann. Gib‘ ihm einen Gesellen als „Buddy“ an die Hand, der ihn ebenfalls unterstützt und fördert. Promote diese Aktivitäten auch aktiv selbst. Die Möglichkeiten und Ideen hierzu sind praktisch unbegrenzt.

Wie es die Überschrift zu diesem Tipp bereits aussagt, triggerst du mit diesen Aktivitäten gezielt zwei emotionale Grundbedürfnisse. Den Wunsch nach Abwechslung (spannende Projekte, Spaß etc.) und den Wunsch nach Bedeutung.

Genau genommen auch noch ein Weiteres, nämlich den Wunsch nach Weiterentwicklung und Wachstum (siehe Tipp #6). Denn an diesen Aufgaben und Projekten wird dein Azubi wachsen. Zu seinem, und zu deinem Vorteil.

Links zu diesem Tipp:

Interview mit Azubibloggerin Jessica Jörges in meinem Podcast:

Für „Apple-Nutzer“ auf iTunes >>

Für „Nicht-Appler“ im Web >>

Kostenloses E-Book für bessere Stellenanzeigen >>

Ausbildung im Handwerk

Tipp #6 – Wachstum und Erfolg
Gut, reden wir nicht um den heißen Brei herum, natürlich spielt auch das Einkommen im Berufsleben eine gewichtige Rolle. Jeder freut sich, wenn er mehr Geld verdient. Doch Erfolg bemisst sich nicht nur am Geld. Ein sehr wichtiger Faktor dabei ist, wie bereits erwähnt, das Gefühl und die Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung. Was im Übrigen sehr häufig mit einem höheren Gehalt einher geht. Es ist für einen Menschen frustrierend, wenn in seinem Leben Stillstand herrscht. Das ist gegen unsere emotionale Natur.
Zugegeben, im Handwerk werden wir nicht an die Spitze der Einkommensmöglichkeiten im Vergleich mit anderen Berufen kommen. Dennoch ist für junge Menschen perspektivisch eine Menge möglich. Das Handwerk hat eine hohe Durchlässigkeit nach oben, leider weiß es kaum jemand. Es ist also deine Aufgabe es zu kommunizieren. Mache das am Besten anhand konkreter Beispiele aus deinem Unternehmen und nicht mit Statistiken. Entwerfe zum Beispiel ein E-Book für deine Homepage (Du kannst es natürlich auch entwerfen lassen). Möglicher Titel:

„5 mögliche Karrierewege mit einer Ausbildung zum xxxx bei xxxx“

Entweder du hast konkrete Beispiele, vielleicht sogar dein eigenes, oder du beschreibst mögliche Szenarien. Meisterprüfung, Selbständigkeit, Bauleiterkarriere, Vorarbeiter, Studium etc. Dir fällt bestimmt etwas ein.

Sprich mit deinem Azubi über diese Möglichkeiten. Frag‘ ihn/sie immer wieder was er sich vorstellen kann, und natürlich kannst du hier auch ein bisschen mit den Verdienstmöglichkeiten locken. Das Wichtigste ist, dass es einen konkreten Plan gibt und dein Azubi merkt, dass dir seine Zukunft wirklich am Herzen liegt und du ihn/sie bei Weiterbildungen etc. unterstützt.

Eine weitere Möglichkeit des finanziellen Anreizes, übrigens nicht nur für Azubis, sind Gewinnbeteiligungen o. ä.

Wenn du meinen Tipp #5 berücksichtigst, dann kannst du auch mit einem neuen iPhone inclusive Vertrag ein bisschen locken. Das iPhone gibt’s von dir – Voraussetzung ist, dass dein neuer Azubi über dein Unternehmen berichtet.

Bedenke bei allen finanziellen Anreizen:

„Wer nur für Geld kommt, geht auch für Geld.“

Es geht grundsätzlich darum mehr zu bieten, als einen Platz, an dem ich meine Zeit gegen Geld tauschen kann.

#einfachmachen

Was kann ich nun nach diesem Artikel für ein Fazit ziehen? Ich glaube das Passendste verwendet die Imagekampagne, um junge Leute anzusprechen: #einfachmachen.
Vielleicht sollten wir uns das selbst auf die Fahnen schreiben und anfangen, in unseren Unternehmen gezielt daran zu arbeiten, für junge Menschen attraktiv und anziehend zu werden.
Durch Menschen, durch Unternehmerpersönlichkeiten, durch emotionale Geschichten!
Zeigen wir die Ausbildung im Handwerk in allen seinen Facetten und zeichnen ein neues, positives Bild des Handwerks!
#einfachmachen!


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